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TKD-Geschichte

                                

                                      Tae Geuk Ki, die koreanische Fahne


                                         Die koreanische Fahne

Die Tae Geuk Ki ist die Nationalfahne von Südkorea. Sie wurde 1883 offiziell eingeführt. Der Ursprung der Symbole, die auf der Fahne zu sehen sind, liegen im Taoismus. Im Zentrum befindet sich das Um-Yang (Yin-Yang). Die beiden 'Tränen' des Um-Yang stehen für die beiden Urkräfte, die alles im Universum beeinflussen. In den Ecken der Fahne sind vier Symbole um das Um-Yang angeordnet, die für die vier Elemente stehen.


Symbol                 Name                               Element                     Eigenschaft

Kien           Kien (das Schöpferische)      Himmel (Luft)                Stärke

 

Kun           Kun (das Empfangende)        Erde                            Hingabe
 

Li
           Li (das Haftende)              Feuer (Licht)         die zweite Tochter
 

Kan
           Kan (das Abgründige)        Wasser                             Gefahr
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schriftzeichen

Das koreanische Schriftzeichen für "Taekwondo" unterteilt sich wie folgt :




Die Wurzeln des Taekwondo liegen im Taekkyeon, einer traditionellen Form des Kampfsports. Taekkyeon wiederum wurzelt in Zeiten, als Koreaner noch in Stämmen lebten. Durch die Geschichte hindurch variieren die Bezeichnungen.

Richtig aufblühen konnte Taekkyeon während der Zeit der Drei Reiche. (Zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert stritten sich die Drei Reiche Goguryeo, Silla und Baekje um die Herrschaft auf der koreanischen Halbinsel.) Auch in der Goryeo-Zeit (918-1392), als man Meistern von Kampfsportarten großen Respekt zollte, erfreute sich Taekkyeon großer Beliebtheit. In dieser Zeit bildete Taekkyeon das Maß für alle Beförderungen in der Armee. Die Dinge änderten sich allerdings in der Joseon-Zeit (1392-1910), als das Schwert nur noch als “längliches Ding” verachtet wurde. So geriet Taekkyeon immer mehr in Vergessenheit.

Zur Zeit erfreut sich stattdessen Taekwondo, ein Abkomme des Taekkyeon, großer Beliebtheit auf der ganzen Welt.

Der Grund für die erfolgreiche Verbreitung des Taekwondo liegt in seinem Leistungscharakter, der auf die lange Tradition der Kampfsportarten in Korea zurückzuführen ist.

In alten Zeiten war Taekkyeon ein beliebter Zeitvertreib auf Volksfesten. Der Kampf wurde meist zwischen benachbarten Dörfern ausgeführt, und es ist sogar belegt, dass man Wetten abgab, wie der Kampf wohl ausgehen möge.In der Aufzeichnung `Haedongjuki` aus der späten Joseon-Zeit finden wir eine sehr anschauliche Beschreibung zum Taekkyeon:

 ”Da gibt es etwas, das früher als `Gaksul`(eine andere Bezeichnung für Taekkyeon) bezeichnet  wurde. Dabei stehen sich zwei Kämpfer gegenüber und versuchen sich, mit Kicks zu Fall zu      bringen. Hierbei gibt es drei Level. Der Anfänger zielt auf die Beine, das Ziel des Geübten bilden die Schultern, und der Meister visiert den Kopf des Gegners an. Unsere Vorkommen nahmen auf diese    Art Rache an Feinden oder buhlten mit dem Gegner um eine Frau.“